Anne hat Geburtstag…

… und wir haben’s schon verpaßt – zumindest wenn man jetzt in NZ sitzt und auf Glückwünsche lauert.

Aber wir waren nicht faul:

1-staendchen.mp3
2-glueckwunsch.mp3
3-versuch_staendchen.mp3
4-vglueckwunsch.mp3

Neue Fotos

 

hallo ihr,

Wir haben mal wieder unsere Fotoseite aktualisiert! Viel Spass!

 Joa und Anne!

Sleeping Giant

SpanGerLisch

Eine gemuetliche kleine Villa wird langsam zu unserem zu Hause. Eigenes Zimmer zu zweit, kostenlos Waesche waschen wie bei Mutti, warme Duschen, eine gut eingerichtete Kueche, DVD-Kuschelecke und einen Extra-Telefon-Raeumchen (“E.T.nach Haus telefonieren”). Hier wird gelacht, sich ausgetauscht und es werden neue Kulturen entdeckt und das alles auf spanisch, japanisch, koranisch, englisch und deutsch. Besonders interessierte uns die Frage, wie die eigene Sprache fuer andere klingt. Mit Haenden und Fuessen und den verwirrensten Erklaerungen kamen wir der Antwort ein kleines Stueckchen naeher. Sergio aus Chile zeichnete uns ein teils abgehaktes, spitzes Diagram fuer unsere Sprache. Fasziniert sind sie allerdings immer wieder von vielen deutschen Woertern und lernen schnell neue, WICHTIGE Ausdruecke wie “Kreisverkehr”, “Schnick schnack schnuck” und “scheisse” dazu (letzteres koennen sie sich natuerlich am besten merken – typisch :) ).

Auf dem Te Mata Peak oder auch Sleeping Giant genannt, da der Berg aussieht wie ein schlafender Riese!

Das ist unser gemuetliches backpackerhostel ,in dem wir fuer laengere Zeit wohnen werden.

Etwas vergeblich gingen wir mit Daniel, Gonzalo und Sergio auf Arbeitssuche, hatten dabei in ihrem Van mit lauter, spanischer Musik allerdings immer jede Menge Spass. 

So konnten uns selbst die ganzen Absagen nicht die Laune verderben und wir haben andere Moeglichkeiten gefunden uns die Zeit zu vertreiben. So erkundeten wir die Berge, die gleich nebenan liegen und aussehen wie ein riesiger schlafender Riese. Von seinem Bauchnabel aus bestaunten wir den Pazifik und Hastings mit den Ameisen-Autos.

Musik hoerend und traeumend am Strand.

Fast wie  im Urlaub fuehlten wir uns als wir am Strand Kniffel zockten, Surfer beobachteten und traeumerisch in den blauen Himmel schauten.

Zu neunt in einem kleinen Van machten wir uns auf den Weg zu einem Wasserfall. Versteckt in den Bergen entdeckten wir dieses Naturwunder. Just for fun sprangen die Jungs von den Klippen direkt neben dem Wasserfall in den klaren See.

Delikatessen lassen wir uns natuerlich nicht entgehen und so zauberten wir mit dem Exkoch Yuma sein japanisches Leibgericht. Eine Art Pancakes mit Salat und Kaese.  Yummie!!!

Tradition der Backpacker: Freitagsabends gibt es ein Barbecue. Schnell lagen auf dem Grill Chicken Hearts , Lamb und andere Favoriten aus Chile. Keine Angst wir haben keine Herzen gegessen.

Das sind die guys aus Chile die einen immer bei guter Laune halten.

Doch fuer einen Tag fanden wir einen harten Job: Das so genannte Pumpkin weeding, auf deutsch: Unkraut jaehten um die Kuerbisse herum. Ein Knochenjob: lange Reihen ohne Ende und die heisse Sonne im Nacken. Doch selbst das konnte uns die Laune nicht verderben und wir vertrieben uns die Zeit mit kleinen Ratespielen!

Wir werden trotzdem nicht aufgeben weiter nach Arbeit zu suchen. 

“Nothing is ever achieved that stays in a dream. Take action!”  :) :) :)

Von Tauranga nach Te Hauke

“Hello we are looking for a job”
Unser Zwischenstop in Tauranga wurde zu einem zweitaegigen Aufenthalt. Auf der Suche nach Arbeit erfuhren wir leider, dass wir uns in dem so genannten “Hungry Gap” befanden. Das heisst Kiwipicking und packing Saison war grade zu Ende und die Sommersaison fing in den Cafes und Motels erst in ein paar Wochen an. Nachdem wir ungefaehr hundertmal unsere Telefonnummer hinterlassen hatten, machten wir uns nach einer Campingplatznacht auf den Weg zur qualmenden Stadt.
Um uns von unser 10 stuendigen Arbeitssuche zu erholen, genossen wir einen Touri-Tag in Rotorua mit allem was dazu gehoert. Wir habens uns einfach so richtig gut gehen lassen. Beeindruckt waren wir vor allem vom Markenzeichen der Stadt: Ueberall stieg Rauch mit Schwefel auf! Stinkt ,aber sieht lustig aus! Danach haben wir eine Runde Moechtegern-shoppen gestartet. Was ist das? Shoppen ohne Geld. Hart aber wir haben es mit einem Eis in der Hand durchgehalten!
Noch ein bisschen an dem riesen Lake Rotorua chillen, bzw. Eine alte Maori-Christenkirche bestaunt und weiter ging es zu unserem naechsten Schlafplatz: Ein sehr guenstiger, aber wunderschoener DOC-Campingplatz mitten im Wald am See. Komposttoilette: “Fuetter mich!” Tja ,das haben wir dann auch getan versehentlich mit unserer einzigen Klopapierrolle.:(

Naja, zum Glueck hat jemand Taschentuecher erfunden. Unser Glueck! Der Abend, die Nacht & der Morgen war richtig wie Urlaub & langsam bevorzugen wir tatsaechlich schon fast unsere gemuetlichen Toyota-Ledersitze einer billigen Warehouse-Isomatte.

WAI-O-TAPU

Um wenigstens eine von den vielen Attraktionen aus Rotorua zu machen, goennten wir uns ein Erlebnis, das besonders beruehmt an diesem Ort ist. Wie damals (bei einer Touriinformation in Tauranga) erschienen wir exakt zur Oeffnung des Thermal-Wonderlands. Ihr muesst wissen, wenn man in einem Auto schlaeft, in dem man um 7 Uhr von hellem Licht geblendet ist, kann man trotz verlaengertem Urlaub nicht laenger schlafen.

Nun zur Attraktion: ” Wo wart ihr eigentlich?” – Wir, Liebe Kinder, waren in New Zealands most colourful and deverse volcanic area. D.h. in einem Thermalgebiet, das von vielen kollabierten Kratern uebersaet ist.So wanderten wir 70 Minuten lang an heissen und kalten Seen, Schlammtuempeln und dampfenden Erdspalten vorbei und knipsten unheimlich oft. ALLES war einfach faszienierend!

  

Unter anderem entdeckten wir Loecher,denen lustige Namen wie “devils bath” oder ” the devils inkpots” gegeben waren. Man fuehlte sich in dem Moment dem Mittelpunkt der Erde ein Stueckchen naeher… Highlight dieses Ausflugs war ein 3m hoher wasserspritzender Geysir, den wir zum Schluss bestaunten.

SCHEISSARBEIT- SCHEISS DRAUF!

Ein neuer Abschnitt begann mit der Entscheidung fuer eine Woche eine Wwooferfamilie zu besuchen. Somit zogen wir in eine area “Hakwes Bay” los und kamen nach ca. 3 h durch die Praerie ohne eine einzige Tanke gesehen zu haben in Te Hauke (Schoene Gruesse- das bedeutet “Wind”) near Hastings an.

Begruesst wurden wir einem freundlichen ,52 Jahre alten, Organicfarmer namens Andrew Seager. Bei einem Taesschen Tee stellten wir uns vor und erfuhren etwas ueber unseren neuen Gastgeber: Ein Englaender ,der vor 20 Jahren nach Neuseeland immigrierte und vorher eine halbe Weltreise unternommen hatte. Er lebte 2 Jahre in: Germany, South Africa, Australia and now NEW ZEALAND. Jedes mal ,wenn wir ihn fragten :”Have you been in…?” kam oft die Antwort:” Yes, I’ve been there for…years.”

Und los gings mit einer Scheissarbeit im warsten Sinne des Wortes: Kuhflatschen einsammeln und daraus einen Kompost basteln.(Andrew:”It’s like baking a cake!”- Ja klar!) Unter anderem halfen wir Samen zu saehen, Kartoffeln einzupflanzen,Unkraut zu jaehten, Bohnen zu pfluecken, Kompost umzugraben und zu kochen (Schokikuchen backen).

Trotz mangelnder Motivation bei harter Arbeit hielten wir wacker durch und erhielten nach getaner Arbeit jedes mal ein liebes Dankeschoen. Mit dem Einzug seiner 12-jaehrigen, pubertaeren Tocher Hazel kam noch etwas mehr Stimmung ins Haus. In unserer freien Zeit starteten wir unser Kniffelbattle und genossen Cluedo mit der 2-Mann Familie.

        

Auch von hier haben wir uns mittlerweile wieder verabschiedet und richten uns heute in einem Backpackerhostel in Hastings nett ein.

 

 

 

Poetry 8.- 12.10.2006

Nach Hobbiton wollten wir geh’n,
Doch konnten wirs leider nicht sehn.
50 $ waren uns zu teuer,
so zog es uns wieders hinters Steuer.
Doch anstatt uns sinnlos zu besaufen,
Gingen wir erstmal eine Runde laufen.
Nickerchen und Basteleien,
Machten unsere Seelen rein.
Um Maria unter die Arme zu greifen,
Mussten wir den Supermarkt streifen.
6 Tueten und ein Eis,
spendiert von ihr- Das ist kein Scheiss!
Abschied nehmen faellt uns schwer,
Doch morgen zieht es uns ans Meer.

 Unsere “Bach” fuer 3 Tage

 Waten zur Insel bei Ebbe

Nach Whangamata rollte die neue Kiste los,
Und Joa neben Anne hatte die Karte auf dem Schoss.
Eine eigene Bach , das war unser traum,
14 Betten fuer uns alleine, das ist viel Raum.
Die Schluessel von den Racern einfach in die Hand gedrueckt,
Wer kann das glauben, das ist doch verrueckt.
Adventure musste unbedingt sein,
Bei Ebbe ging es auf eine Insel – klein ,aber fein!
Doch wollten wir nicht nur den kalten Pazifik ertragen,
So haben wir uns eine Grube am Hot water Beach gegraben.
Die Temperatur des Wassers konnten wir uns aussuchen,
Nur bei verbrannten Fuessen mussten wir fluchen.
Um mal etwas Ruhe zu erlangen,
Haben wir uns 12 h in Herr der Ringe verfangen.
Mit dem Feeling von Mittelerde,
Sattelten wir eisern neu unsere Pferde….

Zwischenstop in Cambridge

Hier ist alles gut! Verbringen einige Tage in Cambrigde und haben sogar schon echte Gluehwuermchen gesehen. Melden uns bald mit einem richtigen Bericht. See ya Guys!

Good Luck and Bad Luck – Glueck im Unglueck!

“An diesem Kap, 116 km nordwestlich von Kaitaia, treffen Suedpazifik und tasmanisches Meer aufeinander. Von einem alten und beruehmten Leuchtturm geht der Blick auf die Weite der beiden Meere hinaus. Ein Wegweiser macht deutlich wie weit man von allen anderen Orten der Welt entfernt ist.”

Bis zu euch sind es ca. 17000 km. Das durften wir nach einer spontan gebuchten Busfahrt mit einem waschechten, singenden Maori-Busfahrer erfahren.

Mit ihm ging es an dem weissen, weiten 90-Mile Beach entlang. Grosses Highlight war das Sandsurfen auf den Sahara-aehnlichen Duenen am Strand.

Der Rueckweg ueber die Westroute nach Auckland ging an wunderschoenen Straenden, an der Hundertwassertoilette und an den 27 m hohen Wasserfaellen in Kerikeri (Anne comeback) vorbei.

Unser 1. richtiges Bett stellte Michael, unser Autoverkaeufer in seinem 2. Haus zu Verfuegung.

Uebrigens: Untermieter war “Bruce the Kiffer”. Keine Angst! – Wir zogen nicht! – Uns zog’s am naechsten Tag nach Hamilton zu einer deutschen, immigrierten Familie, dessen Adresse wir in Deutschland ueberreicht bekommen hatten.

Toben mit Kindern und interessante Gespraeche ueber das Leben der Neuseelaender machten uns den Abschied schon fast schwer.

Naechster Stop in Rotorua! – Stop! – Stop in Cambridge!

Um genau zu sein ein Prang/ Crash mit unserem Auto. Wir heile – “alive” – Auto schrott! Nicht lustig!!!

Policeman: “Bad luck that you crashed! Good luck that you crashed into HIM!”

HIM = Nick Ross the racer!

Alle waren mal wieder viel zu nett. Die Polizisten haben Witze gerissen, der Abschlepper hat alles umsonst gemacht, der Arzt war total vorsichtig, ja und Nick Ross (unser Rennfahrer) hat uns ueberall hingebracht und uns jetzt auch noch mit zu ihm nach Hause genommen.

Und noch nicht genug mit dem neuen zu Hause, jetzt haben sie (Nick and his father) sich sogar noch um ein neues Auto fuer uns gekuemmert.

Soooo was von nette Leute!!!!

Ja und jetzt sind wir nun schon seit 4 Tagen hier und geniessen das Leben in der “Racer-Villa-Ross” mit unserem neuen Leihwagen, dem Crashjeep. Heute sind wir wieder erholt und ausgeschlafen zu unserer naechsten Touriattraktion dem Kiwihouse in Otorohanga und den Waitamo Caves (siehe picture) mit dem Gluehwuermchen-Sternenhimmel gefahren. Die Kiwis sind gross, dick und pummeling und picken mit ihrem langen Schnabel im Dunkeln im Boden herum.

Die Gluehwuermchen bestaunten wir in einem Boot auf einem unterirdischen Gewaesser mit offenen Muendern zwischen Stalaktiten und Stalakmiten.

Wir haben un shier schon so richtig eingelebt und geniessen die familiaere Atmosphaere mit dem jungen Paearchen (aaaaaaaah!! Was fuer ein Wort) bei Monopoly und Rummy-Cup!

PS: Sorry fuer unsere abgehakten Saetze. Alles Erlebte laesst sich schwer in Worte fassen. Alles andere erfahrt ihr spaeter oder ueber :

Joa19@gmx.de und monsteranne@gmx.de

393 km Abenteuer pur!

Sie drehte sich um! Es war Joa Reinsch aus Ostbevern - was fuer eine Wiedersehensfreude! Anne Odoj aus Berlin fiel ihr in die Arme und zusammen stiefelten sie los durch die grosse neue Welt! - Steuernummer beantragen, Konto eroeffnen, Pre-paidkarte und was ist mit einem Auto? Ganz nach dem Motto: “You are dismissed” liessen sie “weisse brasilianische” gegen “neuseelaendlische rote” Kiste antreten. Da sich Nr. II besser profilierte war die “decision” gefaellt. Ein Mayda 323 – 4 doors, petrol 91, Baujahr 1994 fuer 1400 $.
Nach einer Nacht drueber schlafen wurde das erste eigene Auto an die 2 Backpackerwomen am 27.09 uebergeben. Ein eigenes Auto: Freiheit, Unabhaengigkeit und ein Dach ueber dem Kopf – genau das was wir brauchen!
Joa: “Anne, du faehrst!”
Anne: “Und du liest die Karte!”

Nach einer tiefen Atempause auf dem 196 m hohen Vulkan Mt. Eden verliessen sie auf dem 4-spurigen Motorway links (!!!!!) die “Sky City” Auckland.
Mit der offenen Frage wie der Tag enden sollte, fuhren sie bis zum Sonnenuntergang in Richtung Norden bis sie sich auf dem “Baylys Beach” (Dargaville) wiederfanden.

                                     
Tagebucheintrag:
“Trotz Camping- und Parkverbots entschieden wir uns am Strand zu uebernachten. Kein Licht weit und breit und das Herzklopfen stieg uns bis zum Halse hoch. Ein Auto fuhr an uns zum Wasser vorbei, die Backpacker setzten sich auf die Motorhaube, fuhren rum und verschwanden wieder. Wir machten es uns mit Schlafsaecken auf den 2 Vordersitzen bequem. Doch nach einer Stunde riss mich Joa mit einem lauten: “ANNEEEEE!” aus dem Schlaf. Ein Auto! Licht! Polizei? Deckung! Kopf runter! – “Camper” – uff! Ein Glueck! Das Lustige war, dass sie mitten in der Nacht mit Neoprenanzuegen ins Meer stiegen. nach ca. 5 Stunden am Strand entschieden wir uns aber auf einen Parkplatz zu fahren, da das Meer gefaehrlich nahe kam!”
Auch Ordnung und Zeit wird auf so einer grossen Reise benoetigt. Deswegen wurden neu gekaufte Kisten gepackt, Waesche gewaschen, Reisebericht geschreiben und ein Picknick am Fluss gehalten.

                                    

Tagebucheintrag:
“Right time – right place – our guardian Angel! Heute haben wir unseren Engel mit dem Gibsarm getroffen: An unserem Auto tat sich nix. Ein Jump-start und alles war wieder gut.” 
                                                              

Auf ca. 242 km – ein Touristop im Waiphoaforest. Ein 40 min. Track zum groessten, aeltesten (1200 Jahre) Kauribaum Neuseelands, bei dem sei doch glatt 20 min. vergassen diesen einen Baum zu bestaunen, sich dafuer aber nett unterhielten.
Das Bad in den heissen, blubbernden, grauen Naturquellen liess sie in einen 12-stuendigen Schlaf fallen. Am naechsten Morgen erwachten sie auf einem Parkplatz in Paihia. Mit ausgeliehenen Fahrraedern vom Centabay Hostle erkundeten sei den am Pazifik liegenden chilligen Reise-Urlaubsort und somit verfassten WIR EUCH diesen Bericht.
393 km und keiner weiss, was auf den naechsten passieren wird….

                                  

 

Jelly-Baby

                              Ein rotes Jelly-Baby (mmmmmmmm…… leckaaa)

                                

                                       Der Blick in die Ferne of Auckland City 

                                             “und jetzt?” – “gib mal die Karte”

                             

                                  “Anne, du faehrst!” – “Und du liest die Karte!”

                    

 

keine Bange unser bericht wird heute noch geschrieben!

Auckland-Skycity

Hi ihrs,

bin jetzte in der Skycity ,mit dem tollen Skytower, von dem man bungeejumping runterspringen kann.bin gestern nach ca. 4 1/2 h stunden busfahrt und einem langen marsch mit meinem kleinen zuhause auf dem ruecken in einem hostel (Georgia) etwas abseits von der innenstadt in auckland angekommen und werde mir heute mal zeit nehmen ,die stadt anzugucken und nach einem auto zu suchen! meine reisegefaehrtin sitzt nun auch schon flugzeug,kommt aber erst uebermorgen an!

Also machts gut! Anne

Vom Tellerwaescher zum Millionaer in Bay of Island

                                                       camille und ich!

Weiter noerdlich von Auckland liegt Northland- von vielen als eine wundervolle und einzigartige Gegend des Landes beschrieben,ist Northland auch als “winterloser Norden” bekannt – und ich mittdrin! In Kerikeri um genau zu sein, im Hinterland von Bay of Island, in Neusselands groesstem Anbaugebiet fuer Zitrusfruechte. Und in diesem kleinen verschlafenen Ort mit ca. 4100 Einwohnern hab ich zum Glueck eine Arbeit gefunden- in einem kleinen Cafe namens “Cafe Santeez & Tappas Bar”.Als mich dir Hostimuddi ,die die Jobs an alle Backpacker vermittelt zu sich rief und mir verkuendete ,dass ich doch in dem gleichen Cafe, wo auch meine Zimmernachbarin Ines arbeitet, vorbeischaun soll,war ich total ueberrascht doch noch ein Angebot erhalten zu haben. Eine Stunde spaeter wuselte ich schon mit schwarzer Schuerze ,einem Waschlappen und wachsamen Augen auf dreckiges Geschirr zum Abraeumen durch das Cafe. Meine Aufgaben sind: Geschirr einsammeln, grobes abwaschen, Geschirrspueler ein-und ausrauemen und Abtrocknen. Ein bisschen wie in Taize- big and little dishwashing! :) Leider wurde nur eine Hilfe in der Kuche (kitchenhand) gesucht und einer musste gehen (“because- your are dismissed”- *nein- scherz* aber so war es leider wirklich). Pad,meine Chefin entschied sich fuer mich ,weil ich flinker und besser als Ines arbeitete, was mich natuerlich in eine bloede Situation brachte, da ich mich mit ihr wirklich gut verstehe. Aber auch das haben wir zum Glueck friedlich regeln koennen. Da sie schon 2 Wochen zuvor in dem Cafe gearbeitet hat, entschied sie sich weiterzuziehen und mir den Job zu ueberlassen.In dem kleinen Cafe bestellt und bezahlt man seine gewuenschten Sachen gleich an der Theke und erhaelt eine Nummer ,zu der ich dann geschickt werde und das Essen servieren muss.Nun werde ich bis zum 25. September hier bleiben und ein wenig Geld verdienen.Leider kann ich nicht jeden Tag arbeiten,da die Bar nicht immer so gut besucht oder wie die Leuts hier sagen “busy” sind.

                                                  

 Naja, freie Tage fuer mich um Kerikeri zu durchstreifen und neu zu entdecken…Aber ich muss sagen,dass das nach 3 Tagen auch langweilig wird, wenn man dann schon alles gesehen hat.

Trotzdem! – Freie Zeit fuer einen kleinen Spaziergang durch einen tropischen Wald mit riesigen Baeumen, die ca. 30 m hoch sind – einfach unglaublich! Alleine entdeckte ich eine niedliche Kirche “St. James”, in der ich einfach mal die Ruhe und Stille des Ortes geniessen konnte. Danach besuchte ich das”Kemp und das Stone House”, die an einem malerischen Hafen liegen und die zwei aeltesten Haeuser Neuseelands sind. In dem Mission House (Kemphouse) hielt um 1832 James Kemp Gottesdienste und unterrichtete Maori-kinder in seiner Landessprache. Heute kann man die Originalmoebel aus der Zeit besichtigen…ganz huebsch gemacht, finde ich! :)

Das Stone House (Steinhaus) direkt naneben wurde 1832-1835 errichtet und diente damals als Laden fuer Werkzeuge und andere Handelswaren.

Desweiteren habe ich mir das Rewa’s-Village ,ein nachgebautes Maori-Dorf (kainga), wie es vor der Ankunft der Europaer ausgesehen haben mag, angeguckt. (Dazu eine Maori-Holzschnitzkunst auf meiner Fotoseite). Man findet dort Strohhaeuser, Feuerstellen, Kajaks und hat somit einen guten Einblick in das taegliche Leben der Maori.

Gestern hab ich mich das erste Mal in einen Gottesdienst von Methodisten in Kerikeri gewagt. Kaum als ich mich gesetzt hatte ,wurde ich auch schon gefragt, woher ich denn kaeme. Ausser mir sah ich leider nur aeltere Leute und 5 Kinder um mich herum ,die Jugend war gar nicht vorhanden.:( Gleich bei der Begruessung wurde ich von der Leiterin als” special guest from Germany” willkommen geheissen. Peinlich,wenn ploetzlich alle Augen auf “Die neue Fremde” gerrichtet werden – aber ich finde, im Grunde genommen total lieb,dass sie da an mich gedacht haben! Es war ein Fruehlings-Anfangs Gottesdienst und alles war wie zum Erntedankfest mit Obst und Blumen am Altar geschmueckt. Zwei Frauen hielten eine Einleitung ueber die Positionen und Aufgaben in der Gemeinde (genau das richtige Thema um einen Einblick in die Gemeinde zu bekommen) und stellten dies mit einem anfangs leeren Blumentopf ,der sich nach und nach mit immer mehr unglaublich faszinierenden Blumen fuellte und letztendlich einen wunderschoenen Strauss praesentierte, dar. Danach wurde ich noch zu einer Tasse Tee und ein paar Keksen eingeladen und alle kamen freundlich auf mich zu und fragten mich aus. Es ist schon toll,wenn man weiss, dass auf der ganzen Welt Menschen da sind,die an Gott glauben und man so herzlich aufgenommen wird und man sich heimisch fuehlen kann.

So, ausser kulturellen Beschaeftigungen verbringe ich meine Zeit in der TV-Lounge mit Leuten aus verschiedensten Laendern zusammengewuerfelt (England, Korea, Israel,Australien und Deutschland) und gucke mir teils interessante DVD’s wie “The Warrior” (ein Film ueber die Maori in Neuseeland) ,aber auch teils langweilige Filme an. Sonst verbringe ich meine Zeit mit Essen kochen (am besten etwas, was schnell zuzubereiten ist und satt macht) und mit Plaenen schmieden wie es in den naechsten Wochen weiter gehen soll.