Monthly Archives: Januar 2007

BILDERSHOW! 3 WOCHEN CHRISTCHURCH

ARTHURPASS ZWISCHEN GREYMOUTH UND CHRISTCHURCH

CATHEDRALSQUARE IN CHRISTCHURCH


DER BEKANNTE WIZARD CC. ERSCHEINT DES OEFTEREN AUFM SQUARE

1.ARBEITSPLATZ – TANDOORI-PALACE- INDIAN RESTAURANT

WIEDERSEHEN UNSER HASTINGSFREUNDE IN CHRISTCHURCH

NEW BRIGHTON BEACH! EIN TAG RELAXEN MUSS AUCH MAL SEIN!

2. ARBEITSPLATZ IM COFFEHOUSE

BUSKETFESTIVAL- STRASSENKUENSTLER PERFORMEN UEBERALL IN DER CITY

Die Karte ist nicht die Beste ,da man nicht jeden Ort sehen kann. wie z.b. hastings. aber im Grossen und Ganzen hoffe ich ,dass ihr mal einen groben Ueberblick von unserer Neuseelanroute bekommt.

SOUTHISLAND!

Auf dem Weg nach Wellington und wie man weit weg von Zuhause Weihnachten feiert!

Bevor wir die Hauptstadt NZ erreichten, verbrachten wir eine Nacht direkt am Meer in Otaki und genossen unseren 1. Sonnenuntergang, der im blauen Ozean verschwand.

Die 2. Wochen in Wellington sollten diesmal wirklich Ferien werden: Ohne Arbeiten, Geld verdienen oder voluntaere Hilfe. Wir checkten in einer kleinen Lodge ein, in der wir die Weihnachtstage verbringen wollten. Doch nach 2 Tagen zogen wir schon wieder aus, da wir zufaelliger Weise in einem Internet-cafe einen Aushang “flatmates wanted” fanden. So ging es es fix in 3 Stunden: SMS, ANRUF,TREFFEN, WOHNUNGSBESICHTIGUNG und EINZUG.

Ein gemuetliches Zimmer mit einem Doppelbett ,in einer 5-Raum-Studentenwohnung wurde fuer 2 Wochen unser trautes Heim. Obwohl es nichts zu arbeiten gab, Schulpflichten oder sonstige Termine auf uns lasteten, hatten wir reichlich zu tun:

HDR-Filmlocation
Zoobesuch, Stadtbesichtigung,Gallerie, das Te-papa (ein interessantes Museum ueber die Entstehung NZ, Erdbeben ,Maorikultur und Immigration), Shoppen, Botanischer Garten, Schwimmen, Sauna und Treffen mit Friends (real Neuseelaender, sowie auch Backpackerfriends). Denn ca 1/3 von unseren Leuts, die wir hier auf unser Reise naeher kennengelernt haben, trafen in dieser Zeit auch in Wellington ein. Unter anderem wurde natuerlich Weihnachten gefeiert. Hier wird es am 25. wie in England und Amerika celebriert, aber nicht wirklich spektakulaer. Ein wenig wunderten sich schon unsere 5 flatmates aus Irland, England,Amerika und Neuseeland als wir am 24. Dezember anfingen unsere Geschenke auszupacken. Aber wir wollten unsere Tradition beibehalten (12 Stunden vor euch! haha!) Es wurde lecker Pizza bestellt, geschmaust, Cracker gezogen und beim romantischen Kerzenschein und leider keiner weihnachtlichen Musik Geschenke ausgepackt. Wir man sich doch hier ueber eine Schokolade freuen kann. Zuhause reichen die Suessigkeiten ja immer bis Mitte Januar. ;)

Ganz anders sah der 1. Feiertag “christmasday” in NZ in unserer Wohnung aus. Ein grosses Diner wurde von zwei Koechen zubereitet und 20 Gaeste + Mitbewohner trafen ein und liessen sich turkey, Salate und etliche Desserts im Mund zergehn. Danach wurde getrunken, getrunken und getrunken. Kein Wunder, denn fast alle arbeiten in einem Irish pub. Keine schoene Tradition sich zu Weihnachten zuzudroenen, aber so wird es in einigen Familien gefeiert. Silverster dagegen verging etwas ruhiger, fast schon zu ruhig im Gegensatz zu Deutschland, inspezielle Berlin. Zusammen mit den 2 Briten aus unserer Wohnung ging es zum Hafen ,wo Konzerte und Feuerwerk stattfinden sollten, doch alles wurde gecancelt aufgrund des schlechten Wetters. Trotzdem versammelten sich um 0 Uhr ca. 200 Leute, die um 12 den Countdown zaehlten, jubelten,sich umarmten und starr auf das Meer hinaus blickten als ob sie ein grosses Feuerwerk erwarten. Aber was geschah? Nix, kein Knaller, keine Rakete, Boeller..rein gar nix! Wir wurden schon darauf vorbereietet, aber das es 4 ganze Raketen an einem Silvesterabend sein sollten, dass hat uns schon etwas verbluefft.Nichtsdestotrotz starteten wir unwissend, aber mit viel Reiseneugierde auf weitere Abtenteuer in das neue Jahr.

Die Interislander


Titanic 2007 – oder die Ueberfahrt auf die Suedinsel

In der Schlange vorm Schiff (ganz nach links oder war es doch rechts? – schreisse wo muessen wir hin??): Anne : ” Wird dir beim Schifffahren schlecht?” “Ach Quatsch!” “Mir auch nicht!” Da hatten wir wohl nicht mit den riesigen Sturmwellen gerechnet. Ich hab es keine viertel Stunde in dem gemuetlichen Interislander Sessel ausgehalten. Waehrend Anne mit geschlossenen Augen und lauter Musik versucht hat das Geschaukel zu verdraengen, habe ich draussen aufm Deck Anit-Kotz-Tipss von einer netten Neuseelaenderin bekommen. Als ich wieder drinnen am Fenster stand und den Horizont visiert habe, war mir zwar nur noch halb so schlecht, allerdings hab ich mich wie geduscht gefuehlt. Um das Klirren des fallenden Geschirrs zu uebertoenen, hab ich laut Musik angemacht und an unser schoenes Ziel, die Sueinsel, gedacht… Umso naeher wir dieser kamen, umso weniger wurde auch das Schwanken und umso toller war die Paradiesaehnliche Landschaft. Trotzdem waren wir doch beide froh, als wir nach 3 Stunden endlisch wieder festes Land unter den Fuessen hatten; unser neues Ziel hatten wir erreicht.

Beweis 1001, dass die Kiwis gastfreundliche Menschen sind

Im Sueden angekommen hatten wir direkt ein neues Ziel vor Augen: Richmond. Anne hatte in Hastings eine Adresse von einer sehr netten, aufgeschlossenen Familie mit einem grossen Haus bekommen, wo wir erstmal einen Schlafplatz sicher hatten. Direkt wurden wir freundlich begruesst und zum Abendessen (traditionelles neuseelaendisches Barbecue) eingeladen. Sheryl und Geof waren total interessiert an unseren Reisegeschichten und motiviert uns Tipps fuer die Suedinsel zu geben. Zum Abschluss dieses schoenen Tages haben wir noch mit Sam zusammen Herr der Ringe 3 auf Englisch ohne Untertitel ( !!) geguckt und all die Plaetze bestaunt, die wir auch schon real gesehen haben :) . Geof:”We go to bed now. Do you want to wach TV in the living room?” “No its no problem!” Als Sheryl uns aber auch noch gefragt hat, sind wir doch hochgestiefelt. Und was uns da erwartete war echt der Hammer : Das war wirklich wie Kino :)
Erholt und mit einem leckeren Fruehstueck im Bauch haben wir uns am naechsten Mittag auf den Weg zum Strand in Nelson gemacht und uns mit unseren alten Reisepartnern Jonas und Frido getroffen…. als haetten wir usn nie getrennt! Da wir noch zu einer zweiten Nacht in Richmond eingeladen waren, sind wir abends wieder dorthin zurueckgekehrt und haben so einen richtigen neuseelaendischen Familienabend miterlebt ( neuseelaendische Soaps sind genauso stumpf wie die Deutschen :) ).
Handynummern austauschen, ein “schoenes” Erinneruns-Abschiedsfoto und ein tolles Lunchpaket und weiter ging unsere Reise… ein kleines Stueck in Richtung Norden.

HDR – Ringherrsteller
Abel Tasman
Kayaken

Seeroben

Das Paradies am anderen Ende der Welt – oder Kayaktour am Abel Tasman

Schon nach kurzer Zeit (zumindest kam es uns so vor, wir sind so viel Auto fahren gewohnt im Moment) waren wir in Marahau angekommen, hatten eine Kanutour fuer den naechsten Tag gebucht und uns einen gemuetlichen Parkplatz gesucht. Um aber schon mal einen kleinen Eindruck vom Abel Tasman zu bekommen, haben wir nicht nur (aber fast) im Auto gegammelt, Kniffel gezockt, gelesen, Sudoku geloest und Videos gedreht, sondern haben einen kleinen “Track” am Strand entlang gemacht. Abends sassen wir dann mit 3 verrueckten, leicht verplanten Neuseelaendern in einer gemuetlichen Bar und haben Life-Musik gelauscht.
Am naechsten Morgen gings also los zu einem kleinen Kayakanfaengertraining (Luftpaddeln, Notfaelle proben, blablabla…. ). Aber dann endlich gings los: mit unseren beiden Kayakkollegen, Thomas und Fabian, das Meer und die kleinen Inseln des Abel Tasman erforschen. Als wir in einer einsamen Bucht lagen kamen wir uns echt vor wie im Paradies: weisser Strand, tuerkisblaues Meer und gruene Palmen… und noch dazu natuerlich ein wolkenfreier sonniger Himmel ueber uns. Wir konnten unseren Augen kaum trauen, als direkt neben usnrem Kayak ein paar Seeloewen herumtollten. Sehr schade also als wir gegen vier Uhr schon wieder festes Land unter den Fuessen hatten, aber auf jeden Fall haben wir viele tolle Erinnerungen und ein paar neue Fotos fuer euch mitgenommen.

Wir schafften es tatsaechlich bis nach Murchison- eon Ort mit einer Tanke- Ein Segen.
Von wegen!
Die Tanke war geschlossen,
so gingen wir verdrossen-
mit Karte wollten wir nicht keschen,
so mussten wir eils aufbrechen.
Doch wie es d\so ist, vergass ich doch schnell,
dass ich den Tankdeckel auf den Kofferraum hinstell….
so fuhren wir muede nach einem Schlafplatz suchend,
fanden aber keinen ,so mussten wir fluchend-
zurueck zur Tanke, hier konnten wir nicht bleiben,
denn die Polizei kam und so zogen wir Beiden, Feigen,
ein 2. Mal zur Pethrolstation, zahlten mit Karte,
die nicht gern sparte…
Am Lake Rotorua hiess es, sollten wir die Nacht verbringen,
doch da gab es Einige, die uns zwingen-
Hinfort! Schnell schalteten wir in den Vierten,
da uns Sandflies von allenm Seiten attackierten.
Gemeine Viecher ,die Stiche sind riesige Flatschen,
da kippt selbst Meister Propper aus den Latschen.
Zu spaeter Nacht ,mitten in den Bergen,
fanden wir einen Campingground
alles war still, kein Mucks von den Zwergen,
man hoerte keinen einzigen Sound.
Westport an der Kueste war klein und leer,
so fiel es uns nicht schwer
bis nach Punakaiki zu fahren,
wo wir bei den pancakerocks waren.

Pancakerocks (Pfannkuchenberge)