Daily Archives: 30. Oktober 2006

Sleeping Giant

SpanGerLisch

Eine gemuetliche kleine Villa wird langsam zu unserem zu Hause. Eigenes Zimmer zu zweit, kostenlos Waesche waschen wie bei Mutti, warme Duschen, eine gut eingerichtete Kueche, DVD-Kuschelecke und einen Extra-Telefon-Raeumchen (“E.T.nach Haus telefonieren”). Hier wird gelacht, sich ausgetauscht und es werden neue Kulturen entdeckt und das alles auf spanisch, japanisch, koranisch, englisch und deutsch. Besonders interessierte uns die Frage, wie die eigene Sprache fuer andere klingt. Mit Haenden und Fuessen und den verwirrensten Erklaerungen kamen wir der Antwort ein kleines Stueckchen naeher. Sergio aus Chile zeichnete uns ein teils abgehaktes, spitzes Diagram fuer unsere Sprache. Fasziniert sind sie allerdings immer wieder von vielen deutschen Woertern und lernen schnell neue, WICHTIGE Ausdruecke wie “Kreisverkehr”, “Schnick schnack schnuck” und “scheisse” dazu (letzteres koennen sie sich natuerlich am besten merken – typisch :) ).

Auf dem Te Mata Peak oder auch Sleeping Giant genannt, da der Berg aussieht wie ein schlafender Riese!

Das ist unser gemuetliches backpackerhostel ,in dem wir fuer laengere Zeit wohnen werden.

Etwas vergeblich gingen wir mit Daniel, Gonzalo und Sergio auf Arbeitssuche, hatten dabei in ihrem Van mit lauter, spanischer Musik allerdings immer jede Menge Spass. 

So konnten uns selbst die ganzen Absagen nicht die Laune verderben und wir haben andere Moeglichkeiten gefunden uns die Zeit zu vertreiben. So erkundeten wir die Berge, die gleich nebenan liegen und aussehen wie ein riesiger schlafender Riese. Von seinem Bauchnabel aus bestaunten wir den Pazifik und Hastings mit den Ameisen-Autos.

Musik hoerend und traeumend am Strand.

Fast wie  im Urlaub fuehlten wir uns als wir am Strand Kniffel zockten, Surfer beobachteten und traeumerisch in den blauen Himmel schauten.

Zu neunt in einem kleinen Van machten wir uns auf den Weg zu einem Wasserfall. Versteckt in den Bergen entdeckten wir dieses Naturwunder. Just for fun sprangen die Jungs von den Klippen direkt neben dem Wasserfall in den klaren See.

Delikatessen lassen wir uns natuerlich nicht entgehen und so zauberten wir mit dem Exkoch Yuma sein japanisches Leibgericht. Eine Art Pancakes mit Salat und Kaese.  Yummie!!!

Tradition der Backpacker: Freitagsabends gibt es ein Barbecue. Schnell lagen auf dem Grill Chicken Hearts , Lamb und andere Favoriten aus Chile. Keine Angst wir haben keine Herzen gegessen.

Das sind die guys aus Chile die einen immer bei guter Laune halten.

Doch fuer einen Tag fanden wir einen harten Job: Das so genannte Pumpkin weeding, auf deutsch: Unkraut jaehten um die Kuerbisse herum. Ein Knochenjob: lange Reihen ohne Ende und die heisse Sonne im Nacken. Doch selbst das konnte uns die Laune nicht verderben und wir vertrieben uns die Zeit mit kleinen Ratespielen!

Wir werden trotzdem nicht aufgeben weiter nach Arbeit zu suchen. 

“Nothing is ever achieved that stays in a dream. Take action!”  :) :) :)