Hallo.
Heute bin ich aus Argentinien wiedergekommen. Leider waren die Tage, die wir dort waren ganz verregnet. Es hat nicht nur geregnet, es hat 24 Stunden am Stueck geblitzt und gedonnert. Naja, genug Zeit um die Familie der Kruegers zu besuchen, Matetee zu trinken und Mensch aergere dich nicht zu spielen (não fiquar bravo)…
Es war allerdings herrlich mit Mama und Papa Krueger sowie der kleinen Gabrielli stundenlang durch das brasilianische Land zu fahren. Gabi ist so aufgeweckt, dass sie fast die ganze Zeit ueber singt und einen auf brasilianischen Popstar macht. Nebenbei gab es wunderbare Ausblicke auf Huegel bebauten Landes und Sonnenauf und –untergaenge. Die Kruegers erzaehlen sich ja so gerne Schauergeschichten, wie wer aus der Nachbarschaft oder irgendwo wieder umgekommen ist. Also nach ihren Erzaehlungen wuerde ich Brasilien nie besuchen kommen
. Schliesslich kamen wir ab den Rio Uruguay, einem rotten breiten Strom, der Argentinien von Brasilien trennt. Hier sind wir fast nicht ueber die Grenze gekommen, weil wir eine Blaukopie vergessen hatten, die wir am Flughafen bekommen hatten. Naja, der Grenzbeamte wollte es sich dann wohl doch nicht mit Deutschland verscherzen (schliesslich haben wir im Fussball gegen Argentinien ja gezeigt, wer der Stearkere ist) und liess uns passieren. Tja Argentinien kann ich folgendermassen zusammenfassen: huebsche Maenner (…keine Angst: nur zum Angucken), Teeplantagen und Forstwirtschaft und wunderbares Fleisch. Das ist es wahr was immer alle sagen: probiert mal argentinisches Rindfleisch, das ist soooo gut. Und ich bin kein grosser Fleischesser. Irgendwann wurde uns das Stadt Land Fluss spielen dann doch zu langweilig und wir sind im stroemenden Regen zum naehergelegenden Tourismuspunkt gefahren: ein Wasserfall, der sich in den gruenen Urwald stuerzte. Hier gibt es noch viel unbeschrittenes Land und Tiere, die noch keiner kennt. Meinte unser Gastgeber Jorge zumindest. Wenn hier jemand einen Baum faellt., so muss er einen neuen pflanzen. Das ist ja mal vernuenftig. Und im Gegensatz zu Brasilien scheinen die Strafen auch so zu sein, dass man die Gesetze befolgt. Es gibt hier soviele interessante Pflanzen, dass ich schon eine kleine Tuete mit allerlei Samen gepackt habe, die ich pflanzen moechte: alles Baeume mit den schoensten Blueten. Muss ich nur noch ueber die Grenze kriegen…hihi!
Heute waren wir nochmal im Kinderheim und haben die Spende abgegeben, die meine Patentante gesammelt hatte. Ein schoenes Suemmchen. Der Pastor hat sich extra Zeit genommen, sich mit uns hingesetzt und ueberlegt, wofuer das Geld im Moment am dringensten gebraucht wird.
Wir kamen auf Unterwaesche fuer die Kids, Baelle fuer Fuss- und Volleyball, ein Volleyballnetz, ein Geraet auf dem Spielplatz und Schulmaterial. Er war richtig gleucklich, dass er Freunde in Deutschland hat, denen das Projekt am Herzen liegt und die es mit unterstuetzen. Er steckt hier viel Arbeit und Liebe rein, er meint : es ist seine Mission.
Heute abend nehmen wir den Bus nach Gramado und am naechsten Tag nehmen wir den Flieger nach Belém. Ich bin etwas traurig, dass die Zeit hier schon vorbei ist. Die Krueger haben sich so riesig gefreut, dasss wir hier waren und deutsche Luft mitgebracht haben. Die beiden Toechter aus Deutschland, jaja… Auch weil sich him Kinderheim alles so verbessert hat, bin ich gerne hier und wuerde auch gerne noch viel mehr Zeit diesen Kindern opfern. Nun fuer dieses Mal wendet sich das Blatt nun dem Reisen zu und wir ziehen unsere Bikinis an: Ich druecke euch und schicke euch ein brasilianisches CHAU QUERIDOS!